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Veranstaltungen 

Filmtipp: Staatsschutz

Filmtipp: Staatsschutz

Deutschland 2026 | Ab 12 Jahren | 113 Minuten
Regie: Faraz Shariat
Darsteller: Chen Emilie Yan, Julia Jentsch, Alev Irmak

Eine junge deutsch-koreanische Staatsanwältin taucht immer tiefer ein in ein Netz aus rechten Strukturen, behördlichen Versäumnissen und möglichen Vertuschungen – und bringt damit ihr eigenes Leben in Gefahr… Faraz Shariat legt einen Film vor, dessen Dringlichkeit und Wucht seinesgleichen sucht. Aufrüttelnd und wütend, aber nie ohne Hoffnung, stellt er die Frage, wie sich ein korrumpiertes System auch von innen heraus verändern lässt. Newcomerin Chen Emilie Yan hinterlässt mächtigen Eindruck in ihrer furchtlosen Hauptrolle!

Als Seyo (Chen Emilie Yan) ihre neue Stelle als Staatsanwältin antritt, weiß sie bereits, dass rechte Gewalt zu ihrem Arbeitsalltag gehören wird. Doch als sie selbst Opfer eines Anschlags wird, muss sie feststellen, dass die Unabhängigkeit der Justiz sehr brüchig sein kann, wenn Rassismus längst im System verwurzelt ist. Tiefer und tiefer gräbt sie sich durch die Fehlbarkeiten ihrer eigenen Behörde und kämpft mit allen Mitteln für Gerechtigkeit – sowohl vor als auch außerhalb des Gerichts… Faraz Shariat verwandelt seinen Justizthriller in ein hochpolitisches, nervös pulsierendes Kinoerlebnis. Anstatt einfache Schuldzuweisungen auszusprechen, seziert STAATSSCHUTZ mit scharfem Blick die blinden Flecken des Rechtsstaats und verbindet Gerichtsdrama, Politthriller und Charakterstudie zu einem klugen und packenden Film. Während die kühl komponierten Bilder eine permanente Atmosphäre latenter Bedrohung erzeugen, liefert Nachwuchsstar Chen Emilie Yan eine eindringlich konzentrierte, vielschichtige Darbietung ab. Nicht zuletzt ist das nervenaufreibende Drama auch eine Superheldinnen-Origin-Story, deren Kraftzentrum in der Hauptfigur Seyo Kim selbst liegt: deutsch-koreanisch, lesbisch, kontrolliert, widersprüchlich, mit kugelsicherem Dodge, abgeschnittenen Haaren und Waffe auf dem Schießstand. Der Film ist bitter in seiner Diagnose, doch zugleich voller wilder Energie, die sich überträgt – wütend, kompromisslos und brandaktuell!

Läuft im Friedrichsbau Freiburg

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Verschiedenes 

Faschismus in Sachsen-Anhalt

Dokumentarfilm über NS-Widerstandskämpfer Ernesto Kroch jetzt auf youtube

Obwohl der Film bereits im Jahre 2008 herausgekommen ist, ist er von beklemmender Aktualität. Die Rückkehr Ernestos in den verwahrlosten Zellenbau des KZ Schloss Lichtenburg bei Prettin in Sachsen-Anhalt. In seine ehemaligen Zelle: 4 mal 4 Meter, 9 Häftlinge.

Hier war er 1936 / 37 eingekerkert. Willkür und Verfolgung ausgesetzt. "Wer will denn wieder Nazis und das Hakenkreuz über Deutschland", fragt Ernesto. Und die damalige Bürgermeisterin von Prettin ergänzt: "Was Menschen Menschen antun können. Hier in der Lichtenburg kann man es erahnen. Das darf nie wieder geschehen !."

Und doch könnte es wieder so sein. Wenn Unsicherheit und Krisen zunehmen. Sich immer mehr Menschen nach "Volksgemeinschaft" und autoritären Verhältnissen sehnen."Es wäre auch heute wieder Ausschluss und Verfolgung von Millionen, mit denen wir in Frieden leben und arbeiten. Hitler kam auf legalem Wege an die Macht", erläutert Ernesto. " Weil die Arbeiterbewegung gespalten war und bürgerliche Parteien mit den Nazis paktierten. Das darf nicht wieder passieren. Daher müssen sich heute alle demokratischen Kräfte zusammenschließen - gegen den aufkommenden Faschismus ".

Das gilt auch für die Wahl in Sachsen-Anhalt. Ernesto ist in 2012 gestorben. Mit 95 Jahren. Er hat sein Leben lang für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit gekämpft. Und war davon überzeugt, dass eine andere Welt möglich ist.

Aus Anlass der Landtagswahl in Sachsen - Anhalt, haben wir unseren Dokumentarfilm "Ernesto alias Ernst - Das Schloss - KZ" (58 min, 2008) jetzt auch auf youtube veröffentlicht. Damit ihn möglichst viele Menschen noch vor der Wahl sehen können.

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Veranstaltungen 

Im Dienst der Demokratie

Im Dienst der Demokratie
Tagungszentrum Haus auf der Alb, Ansicht Parkseite (c) Steffen Roller

das Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Das „Haus auf der Alb“ in Bad Urach lädt ein zum Tag der offenen Tür am Sonntag, 13. September 2026

Zum Tag des offenen Denkmals® am Sonntag, 13. September 2026 öffnet das „Haus auf der Alb“ in Bad Urach seine Türen für die interessierte Öffentlichkeit. Das Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) gibt vielfältige Einblicke in die Geschichte des 1930 eingeweihten und heute denkmalgeschützten Gebäudes. Als größtes im Stil des „Neuen Bauens“ errichteten Gebäudeensemble im deutschen Südwesten ist das „Haus auf der Alb“ ein einzigartiger Resonanzraum für politische Bildung. Seit 1992 nutzt die LpB das „Haus auf der Alb“ als Forum für Austausch, Begegnung und Vernetzung.

Am Tag des offenen Denkmals® steht das Haus von 13 bis 17 Uhr offen. Die Räumlichkeiten und das Anwesen können besichtigt werden: Gästezimmer, Seminarräume, der soeben sanierte Speisesaal, das Gartengeschoss, der „Treppenturm“ und der weitläufige Park. Zu sehen sind auch Exponate des Stuttgarter Architekten Adolf Gustav Schneck, der nicht nur das „Haus auf der Alb“ entworfen hat, sondern auch mit seinen Gestaltungsideen die Möbelentwicklung wegweisend beeinflusst hat.

Der Tag des offenen Denkmals® steht 2026 unter dem Motto „NetzWERKE: Demokratie & Infrastruktur – Historische Bauten, die uns bewegen und verbinden“.

Passend zu diesem Motto bietet die Landeszentrale für politische Bildung im „Haus auf der Alb“ folgende Angebote kostenlos an:

13.15 Uhr und 16 Uhr: Hausführung zum Thema „NetzWERKE“, Nina Deiß, Leitung Tagungszentrum „Haus auf der Alb“
14 Uhr: Vortrag / Führung zur Architektur des Hauses, Stefanie Mayer, Architektin
15 Uhr: Führung zu Kunstwerken im Haus, Jutta Fischer M.A., Kunsthistorikerin

Die Landeszentrale für politische Bildung stellt ihre Arbeit an einem Informationsstand vor. Ein unterhaltsames „Pub Quiz“ der LpB-Außenstelle Tübingen lädt um 13.30 Uhr und um 15.30 Uhr zum Mitmachen ein.

Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke werden von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr angeboten.

Parkplätze sind am Haus in begrenzter Anzahl vorhanden, der Fußweg zum „Haus auf der Alb“ (nicht barrierefrei) ist ausgeschildert.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.





Veranstaltungen 

Filmtipp: Spaziergang nach Syrakus

Filmtipp: Spaziergang nach Syrakus

Deutschland 2026 | Ab 6 Jahren | 97 Minuten
Regie: Lars Jessen
Darsteller: Charly Hübner, Lina Beckmann, Thorsten Merten |

Ein einfacher, braver Mann träumt von einer Reise – und riskiert dafür alles… Vor dem Hintergrund der Achtzigerjahre-DDR erzählt Lars Jessen nach Motiven einer wahren Geschichte einen wunderbar leisen, sehr berührenden Film über die Liebe und die Sehnsucht nach Freiheit. Äußerst gelungen inszeniert und perfekt besetzt – Charly Hübner und Lina Beckmann sind hinreißend!

Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz (Charly Hübner). Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottfried Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt! Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne (Lina Beckmann). Paul ersinnt einen verwegenen Plan… Eine DDR-Fluchtgeschichte, doch wunderbar anders erzählt: Regisseur Lars Jessen (MITTAGSSTUNDE) gelingt ein Werk, das voller Poesie, mit feinem, trockenem Humor und ohne überspitzte Dramen von unstillbarer Sehnsucht und großem Mut erzählt, von tiefer Liebe und inniger Loyalität – und vom Wunsch, die Welt zu sehen, ohne die Heimat zu verlieren. Eine ruhige, traurig-schöne Erzählung über die Freiheit und über die Liebe; vielleicht ist die Geschichte von Paul und Anne, die von Charly Hübner und Lina Beckmann (übrigens auch im wahren Leben seit über 15 Jahren ein Paar) absolut großartig und liebenswert verkörpert werden, sogar die schönste Liebesgeschichte des Kinojahres. Das Drama entstand nach Motiven des Romans "Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus" von Friedrich Christian Delius, der wiederum auf der realen Flucht von Klaus Müller beruht. Ein kluger, poetischer Blick auf deutsche Geschichte, der erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit behandelt sowie auf die Frage, wie weit man gehen kann, ohne den anderen zu verlieren. Ganz sicher einer der schönsten deutschen Filme des Jahres.

Läuft im Kandelhof Freiburg

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Veranstaltungen 

JAZZhochDREI

JAZZhochDREI
Lorenz Stiegeler, Piano (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen

Summer Jazz Night

BAD KROZINGEN. Ein besonderes musikalisches Highlight erwartet alle JazzLiebhaber Ende August in Bad Krozingen: Am Donnerstag, den 27. August 2026, um 19:00 Uhr lädt die Kur und Bäder GmbH zur „JAZZhochDREI Summer Jazz Night“ in den Großen Saal des Kurhauses ein.

An diesem besonderen Sommerabend präsentieren sich alle sechs herausragenden MusikerInnen – Annette Riesterer (Gesang), Lorenz Stiegeler (Piano/Gesang), Niko Halfmann (Saxophon), Max Zentawer (Gitarre), Patric Oliver Hetzinger (Drums) und Markus Lechner (Kontrabass) – in wechselnden Formationen, die bereits in der erfolgreichen Konzertreihe „JAZZhochDREI“ ihr Publikum mit Spielfreude, Virtuosität und musikalischer Leidenschaft begeistert haben.

Gemeinsam gestalten sie ein abwechslungsreiches Programm voller mitreißender Rhythmen, gefühlvoller Melodien und überraschender musikalischer Begegnungen. Damit der Abend entspannt beginnen kann, öffnet der Große Saal bereits um 18 Uhr, eine Stunde vor Konzertbeginn seine Türen. An stilvoll eingedeckten Tischen erwartet die Gäste eine Bewirtung in angenehmer Atmosphäre. Der klimatisierte Saal bietet dabei auch an warmen Sommertagen höchsten Komfort und lädt zum Genießen, Verweilen und Einstimmen auf das Konzert ein.

Tickets für das Konzert sind im Vorverkauf zum Preis von 17,00 € (zzgl. VVK-Gebühr) sowie an der Abendkasse für 20,00 € erhältlich. Inhaber der Gästekarte, der Bad Krozingen Card oder der BZ-Card sowie Schüler und Studenten profitieren von einer Ermäßigung in Höhe von 2,00 €. Eintrittskarten und weitere Informationen erhalten Sie bei der Tourist-Information in der Vita Classica (Thürachstraße 4, 79189 Bad Krozingen, Tel.: +49 7633 4008 - 164, E-Mail: tourist.info@bad-krozingen.info) sowie online unter www.bad-krozingen.info und www.reservix.de.

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„Shinrin Yoku“ - Waldbaden

„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Waldbaden (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen

Im Käppeledobel Bollschweil - St. Ulrich

BAD KROZINGEN. Im Gemeindewald Bad Krozingen - Biengen bietet die Kur und Bäder GmbH zusammen mit Revierförster Johannes Wiesler sowie zertifizierten Naturcoaches und Waldpädagogen regelmäßig geführte Touren an. Am Freitag, den 21. August 2026, ab 13.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr, findet eine erlebnisreiche Wanderung zum Waldbadepfad im Käppeledobel Bollschweil-St. Ulrich mit Natur- und Landschaftsführerin Veronika Sumser statt.

Wir wollen in Bewegung kommen und die Natur mit allen Sinnen erleben. Wir schauen uns Pflanzen und Bäume bewusst an und spüren die wohltuende Kraft und Atmosphäre des Waldes. Bei der Pause erhalten Sie eine kleine Verkostung und zum Entspannen eine Erfrischung, die Sie auf einer Bank oder Waldliege genießen können. Für diese Wanderung mit 8 km sollten Sie keine körperlichen Einschränkungen haben und festes Schuhwerk tragen.

Waldbaden ist einfach mehr als ein Waldspaziergang oder ein einfacher Aufenthalt im Wald. In Japan wurde der Begriff „Shinrin Yoku“ 1982 geprägt. Dort wird das Waldbaden von Ärzten empfohlen, um Stress und degenerativer Erkrankung entgegenzuwirken und das Immunsystem zu stärken. Waldbaden ist in Japan ein fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge. Die gesundheitsfördernden Effekte beim Waldbaden sind: Senkung der Stresshormone/Burnout-Prävention, Stärkung des Immunsystems, Förderung der Herzschutzsubstanz DHEA, Linderung von Ängsten und Schlafstörungen u. v. m. Es ist nicht als Ersatz für schulmedizinische Behandlungen zu verstehen.

Treffpunkt ist an der Bushaltestelle/Wanderparkplatz an der Hexentalstraße (linke Straßenseite von Bollschweil kommend) gegenüber der Abzweigung St. Ulrich. Es gibt eine Mitfahrgelegenheit, bei vorheriger Anmeldung bei der Tourist-Info Bad Krozingen, eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Der Preis beträgt 23,00 € pro Person zzgl. Vvk-Gebühr. Eine Ermäßigung von 2,00 € erhalten Teilnehmer bei der Vorlage der Gästekarte, BK-Kundenkarte, BZCard, Schüler-/Studentenausweis. Die Tickets sind über die Tourist-Info Bad Krozingen unter Tel. +49 7633 4008 - 163 oder online unter www.bad-krozingen.info erhältlich.

Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt - außer bei Gewitter, Sturm und Starkregen.

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Verschiedenes 

Von Brandstiftern, Öl-, Gas-, Kohle und Biedermännern

Von Brandstiftern, Öl-, Gas-, Kohle und Biedermännern
(c) mitwelt.org

Die Auswirkungen des menschen- und konzerngemachten Klimawandels werden immer deutlicher. Menschen sterben in Hitzesommern, Flüsse trocknen aus, Extremwetterlagen nehmen zu.

Eine der Folgen der Klimakatastrophe sind Feuer und extreme Waldbrände
Waldbrände gab es immer schon. Doch im Klimawandel sind sie länger andauernd und vielerorts extremer. Steigende Temperaturen, häufigere Hitzewellen, Dürren und ausgetrocknete Böden entziehen der Vegetation Feuchtigkeit und schaffen ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Mega-Feuern. Der IPCC stellt fest, dass der Klimawandel bereits die Feuerwettersaison verlängert hat und für zahlreiche Regionen eine weitere Zunahme des Feuerrisikos erwartet wird. Besonders gefährdet sind unter anderem der Mittelmeerraum, Australien, der Westen Nordamerikas, der Amazonas und boreale Wälder, aber auch Europa und Deutschland werden nicht verschont.

Berichte über Brandstifter und Brandstiftung füllen die Medien.
Es gibt tatsächlich Brandstiftung aus Dummheit und Brandlegung aus Bosheit. Doch auch ein gelegtes Feuer braucht geeignete Bedingungen für Ausbreitung und Intensität. Der Klimawandel selbst ist kein Zünder, sondern ein massiver Risiko- und Brandverstärker. Doch die intensive Berichterstattung über die Brandstifter lenkt vom Grundproblem des Klimawandels und von der Verantwortung der Fossil-Industrie ab. Hier spielen auch Fake-News von konzernnahen fossilen Klimawandelleugnern eine zunehmende Rolle.

Über die Verantwortlichen für die zunehmend heftigeren Brände wird selten berichtet.
Die fossile Industrie (Öl-, Gas, Kohle …) und ihre Lobbyisten in Politik und Medien tragen die zentrale Verantwortung für den konzern- und menschengemachten Klimawandel und damit auch für die Waldbrände. Wissenschaftliche Erkenntnisse über die Folgen der Erderhitzung waren in Teilen der Branche früh bekannt. Dennoch wurden Risiken aggressiv heruntergespielt, Zweifel an der Klimawissenschaft gefördert und politische Maßnahmen gegen steigende Emissionen behindert. Bis heute investiert die Branche weltweit in neue Öl-, Gas- und Kohleprojekte und in die Kampagnen der Klimawandelleugner und Energiewendegegner. Sie unterstützt rechtslibertäre Fossil-Lobbyisten in der Politik und sie lässt von Lobby-Bürgerinitiativen die Energiewende bekämpfen. Damit trägt sie wesentlich dazu bei, dass die Abhängigkeit von fossilen Energien fortbesteht. Ihre Verantwortung betrifft daher nicht nur vergangene Emissionen, sondern auch heutige Geschäftsentscheidungen. Eine Begrenzung der Klimakrise erfordert den schnellen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Während Wälder brennen und Menschen an den Folgen des konzern- und menschengemachten Klimawandels sterben, macht die Fossil-Industrie unvorstellbare Übergewinne. Diese Summen müssen, auch zur Schadensregulierung, endlich abgeschöpft werden.

Max Frischs Parabel "Biedermann und die Brandstifter" zeigt, wie ein wohlhabender Bürger Brandstifter in sein Haus aufnimmt, obwohl er deren Absichten erkennt. Aus Bequemlichkeit, Angst und Selbsttäuschung verdrängt Biedermann die Wahrheit – und ermöglicht so seine eigene Katastrophe. Wir haben die fossilen Brandstifter nicht nur ins Haus geholt, wir haben sie auch unendlich reich gemacht und verharren im Zustand der Apokalypse-Blindheit. Die Umweltbewegung muss endlich anfangen, die Brandstifter, Klimatäter und Klimawandel-Verantwortlichen laut und öffentlich zu benennen.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein

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Verschiedenes 

Kalendertipp: Langenscheidt Sprachkalender Französisch 2027

Kalendertipp: Langenscheidt Sprachkalender Französisch 2027

Tagesabreißkalender

Täglich 5 bis 10 Minuten Lernspaß mit dem Französisch-Kalender 2027. Der perfekte Mix aus Sprachtraining, Information und Unterhaltung. Jedes Kalenderblatt mit Vokabeln des Tages inklusive Übersetzung und Beispielsatz. Effektiv Spanisch lernen, üben und rätseln im klar strukturierten Wochenrhythmus. Zum Aufstellen und Aufhängen

Wochenrhythmus des Kalenders:
Montag: Wissenswertes zu Land & Leuten
Dienstag: Berühmte Zitate oder typische Fehler
Mittwoch: Grammatik üben
Donnerstag: Gut zu wissen oder Umgangssprache verstehen
Freitag: Wichtiger Wortschatz
Wochenende: Landestypische Rezepte oder unterhaltsame Rätsel

PONS Langenscheidt 2026, 640 Seiten, € 14,95
ISBN: 978-3-12-563678-1







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